| Erneut Daten-CD in der Hand der Steuerfahndung |
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(8/2011) Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, ist in den Händen der Finanzverwaltung und Steuerfahndung erneut eine CD mit Daten von tausenden Steuerhinterziehern. Hierbei soll es sich laut gut informierten Kreisen um Daten von tausenden deutschen Bankkunden einer großen Schweizer Bank handeln. Der Kauf der CD wurde von den Behörden bislang geheim gehalten. Ein Insider berichtete jedoch, dass es sich dabei um einen sehr großen Datensatz handelt. Auch der Bank sei bisher der Verlust ihrer Daten nicht bekannt. Die Auswertung des Datensatzes durch die deutschen Ermittler sei bereits sehr weit fortgeschritten. Die Steuerfahndung bereitet bereits mit den zuständigen Staatsanwaltschaften mehrerer Bundesländer Durchsuchungsaktionen bei Verdächtigen vor. In allen Bundesländern planen die Steuerfahnder daher Hausdurchsuchungen vorzunehmen, die am selben Tag bei den Verdächtigen erfolgen sollen. Unklar ist allerdings, welche Auswirkungen die Unterzeichnung des Schwarzgeld-Besteuerungsabkommens zwischen der Schweiz und Deutschland hat. Nach dem Abkommen sollen Besitzern von in der Schweiz deponiertem Schwarzgeld und auch den in die Hinterziehung involvierten Bankern Straffreiheit und Anonymität garantiert werden, wenn im Gegenzug die Schweiz das Altvermögen und Schwarzgeld von 19 bis zu 34 % besteuert und die Erträge an Deutschland abführt. Das Steuerabkommen bedarf allerdings noch eines Beschlusses des Bundestags, könnte aber bereits zum Jahresende in Kraft treten.
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